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    <title>Heterotopie (zeitweise am Nicht-Ort)</title>
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    <description>zeitweise am Nicht-Ort</description>
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    <dc:creator>Digitale</dc:creator>
    <dc:date>2009-05-11T18:12:46Z</dc:date>
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    <title>Heterotopie</title>
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    <title>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;291&quot; alt=&quot;mindmap&quot; width=&quot;400&quot;...</title>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Digitale</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-20T12:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heterotopie.twoday.net/stories/2357820/">
    <title>&lt;a href=&quot;http://heterotopie2.twoday.net&quot;&gt;http://heterotopie2.twoday.net&lt;/a&gt;&lt;br...</title>
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    <description>&lt;a href=&quot;http://heterotopie2.twoday.net&quot;&gt;http://heterotopie2.twoday.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://won.twoday.net&quot;&gt;http://won.twoday.net&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Digitale</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Digitale</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-16T12:47:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://heterotopie.twoday.net/stories/2303900/">
    <title>Die Lästerzungen</title>
    <link>http://heterotopie.twoday.net/stories/2303900/</link>
    <description>Francois Villon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kalk, noch ungelöscht, in Eisenbrei,&lt;br /&gt;
in Salz, Salpeter, Phosphorgluten,&lt;br /&gt;
in dem Urin von rossigen Eselsstuten,&lt;br /&gt;
in Schlangengift und in Altweiberspei,&lt;br /&gt;
in Hundeschiß und Wasser aus den Badewannen,&lt;br /&gt;
in Wolfsmilch, Ochsengalle und Latrinenflut:&lt;br /&gt;
In diesem Saft soll man die Lästerzungen schmoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In eines Katers Hirn, der nicht mehr fischt,&lt;br /&gt;
im Geifer, der aus den Gebissen&lt;br /&gt;
der tollen Hunde träuft, mit Affenpiß vermischt,&lt;br /&gt;
in Stacheln, einem Igel ausgerissen,&lt;br /&gt;
im Regenfaß, drin schon die Würmer schwimmen,&lt;br /&gt;
krepierte Ratten und der grüne Schleim&lt;br /&gt;
von Pilzen, die des Nachts wie Feuer glimmen,&lt;br /&gt;
in Pferderotz und auch in heißem Leim:&lt;br /&gt;
In diesem Saft soll man die Lästerzungen schmoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gefäß, drin alles reingerät,&lt;br /&gt;
was so ein Medikus herausholt aus dem schwieren&lt;br /&gt;
Gedärm an Eiter und verpestetem Sekret,&lt;br /&gt;
in Salben, die sie in den Schlitz sich schmieren,&lt;br /&gt;
die Hurenmenscher, um sich kalt zu halten,&lt;br /&gt;
in all dem Schmodder, der zurückbleibt&lt;br /&gt;
in den Spitzen und den Spalten&lt;br /&gt;
(wer hätte nicht durch solchen Schiet hindurchgemußt!):&lt;br /&gt;
In diesem Saft soll man die Lästerzungen schmoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Herren, packt all die saubren Sachen&lt;br /&gt;
(gehen sie in den verfaulten Kürbis nicht hinein)&lt;br /&gt;
in eure Hosen, um den Bottich voll zu machen,&lt;br /&gt;
gebt auch den Arschgeruch von einem Schwein hinein,&lt;br /&gt;
und hat&apos;s vier Wochen lang gegoren:&lt;br /&gt;
In diesem Saft solln eure Lästerzungen schmoren.(2X)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S Mehr Villon unter &quot;&lt;a href=&quot;http://heterotopie.twoday.net/topics/Gedichte/&quot;&gt;Gedichte&quot;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Digitale</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Digitale</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-07T09:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heterotopie.twoday.net/stories/2303710/">
    <title>Verehrt und angespien</title>
    <link>http://heterotopie.twoday.net/stories/2303710/</link>
    <description>&lt;b&gt;François Villon&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Vor vollen Schüsseln muß ich Hungers sterben,&lt;br /&gt;
am heißen Ofen frier ich mich zu Tod,&lt;br /&gt;
wohin ich greife, fallen nichts als Scherben,&lt;br /&gt;
bis zu den Zähnen reicht mir schon der Kot.&lt;br /&gt;
Und wenn ich lache, dann habe ich geweint,&lt;br /&gt;
und wenn ich weine, bin ich froh,&lt;br /&gt;
daß mir zuweilen auch die Sonne scheint,&lt;br /&gt;
als könnte ich im Leben ebenso&lt;br /&gt;
zerknirscht wie in der Kirche niederknien...&lt;br /&gt;
ich, überall verehrt und angespien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts scheint mir sichrer als das nie Gewisse,&lt;br /&gt;
nichts sonnenklarer als die schwarze Nacht.&lt;br /&gt;
Nur das ist mein, was ich betrübt vermisse,&lt;br /&gt;
und was ich liebte, das hab ich umgebracht.&lt;br /&gt;
Selbst wo ich dachte, daß ich gestern war,&lt;br /&gt;
bin ich erst heute abend zugereist.&lt;br /&gt;
Da, von meinem Schädel ist das letzte Haar&lt;br /&gt;
zu einem blanken Mond vereist.&lt;br /&gt;
Ich habe nicht ein Hemd, es anzuziehn...&lt;br /&gt;
ich, überall verehrt und angespien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe dennoch soviel Mut zu hoffen,&lt;br /&gt;
daß mir sehr bald die ganze Welt gehört,&lt;br /&gt;
und stehn mir wirklich alle Türen offen,&lt;br /&gt;
schlag ich sie wieder zu, weil es mich stört,&lt;br /&gt;
daß ich aus goldnen Schüsseln fressen soll...&lt;br /&gt;
Die Würmer sind schon toll nach meinem Bauch,&lt;br /&gt;
ich bin mit Unglück bis zum Halse voll.&lt;br /&gt;
Ich bleibe unter dem Holunderstrauch,&lt;br /&gt;
auf den noch nie ein Stern herniederschien,&lt;br /&gt;
François Villon, verehrt und angespien.</description>
    <dc:creator>Digitale</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Digitale</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-07T08:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heterotopie.twoday.net/stories/1731387/">
    <title>Bürospiel. Trau dich und sammle Punkte ...</title>
    <link>http://heterotopie.twoday.net/stories/1731387/</link>
    <description>1 Punkt gibt&apos;s dafür:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Eine Runde in voller Geschwindigkeit um alle Schreibtische laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Laut im WC stöhnen und seufzen, während sich mindestens 1 Nichtspieler in&lt;br /&gt;
der Toilette befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die ersten 5 Kollegen, die einen &quot;Guten Morgen&quot; wünschen, einfach&lt;br /&gt;
ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Jemanden in der Firma, den man nicht kennt, anrufen und sagen: &quot;Ich&lt;br /&gt;
wollte nur sagen, dass ich momentan keine Zeit habe zu reden.&quot; Und auflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Das Ende einer Unterhaltung durch das Zuhalten beider Ohren&lt;br /&gt;
signalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Ein Blatt oder Memo, das einem gereicht wird, mit den Fingern abtasten,&lt;br /&gt;
dabei stöhnen und murmeln: &quot;Hmmm. Das fühlt sich ja FANTASTISCH an .....&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Mindestens 1 Stunde mit offenem Hosenstall herum laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Jeden der einen darauf hinweist mit der Bemerkung &quot;Ich habe es lieber so&quot;&lt;br /&gt;
abkanzeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Den Weg zu und vom Kopierer seitwärts gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Im Lift jedes Mal wenn die Tür aufgeht laut hörbar Luft holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Punkte gibt&apos;s dafür:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Zum Chef sagen &quot;Ich finde Sie cool!&quot; und dabei mit den Fingern eine&lt;br /&gt;
abfeuernde Pistole imitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Unverständliches Zeug auf einen Untergebenen einreden und dann sagen:&lt;br /&gt;
&quot;Haben Sie das alles verstanden? Ich hasse es, wenn ich mich wiederholen&lt;br /&gt;
muss.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Sich selbst über die Lautsprecheranlage ausrufen, ohne die Stimme zu&lt;br /&gt;
verstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Direkt vor den Wasserhahn knien und daraus trinken (ein Nichtspieler muss&lt;br /&gt;
in Sichtweite sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Wahllos laut Zahlen in den Raum rufen, wenn jemand etwas zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 Punkte gibt&apos;s dafür:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Am Ende einer Besprechung vorschlagen, dass alle zusammen händehaltend&lt;br /&gt;
ein &quot;Vater unser&quot; beten.&lt;br /&gt;
Einen extra Punkt gibt`s, wenn man selbst damit anfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Abends in das Büro eines Workaholics gehen und während dessen Anwesenheit&lt;br /&gt;
das Licht zehn mal aus und wieder einschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Jeden, mit dem man spricht, mindestens eine Stunde lang &quot;Herbert&quot; nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Bei der nächsten Besprechung laut ankündigen, dass man kurz raus muss um&lt;br /&gt;
&quot;gross&quot; zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Jeden Satz mit dem Wort &quot;Alder&quot; in einem ziemlich harten Akzent beenden.&lt;br /&gt;
&quot;Der Bericht liegt auf dem Tisch, Alder.&quot; Mindestens 1 Stunde durchhalten..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Während der Abwesenheit eines Kollegen dessen Stuhl in den Lift fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Sich in einer Besprechung oder einer Gruppe wiederholt auf die Stirn&lt;br /&gt;
schlagen und murmeln: &quot;Seid doch mal ruhig! Ich wäre so froh wenn ihr alle&lt;br /&gt;
mal endlich ruhig sein würdet.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Beim Mittagessen niederknien und laut rufen: &quot;Wahrlich, ich sage euch:&lt;br /&gt;
Der Herr wird mich nähren und ich werde nie wieder Hunger leiden müssen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. In den Tagesplaner eines Kollegen eintragen: &quot;Wie findest du mich in&lt;br /&gt;
Strumpfhosen?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Die eigene Tastatur zu einem Kollegen tragen und fragen: &quot;Willste mal&lt;br /&gt;
tauschen?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Folgende Unterhaltung mindestens 10 mal hintereinander mit irgendeinem&lt;br /&gt;
Kollegen führen: &quot;Hast du das gehört?&quot; - &quot;Was?&quot; - &quot;Egal - ist nicht so&lt;br /&gt;
wichtig.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. In voller Kampfkleidung ins Büro kommen und wenn man nach dem Grund&lt;br /&gt;
gefragt wird erwidern: &quot;Ich darf nicht darüber reden.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Getarnt als der Geschäftsführer eines Restaurants einen Kollegen anrufen&lt;br /&gt;
und ihm sagen, dass er bei der letzten Visitenkarten-Ziehung ein kostenloses&lt;br /&gt;
Mittagessen gewonnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Während einer wichtigen Telefon-Konferenz mit einem Akzent sprechen&lt;br /&gt;
(sächsisch, hessisch, platt, bayerisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Den Staubsauger finden und um den eigenen Schreibtisch herum saugen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Klopapier aus der Hose hängen lassen und echt überrascht sein, wenn&lt;br /&gt;
jemand darauf hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Den Teilnehmern bei einer Besprechung Kaffee und Keks hinstellen und&lt;br /&gt;
dann jeden Keks mit der Hand zerbröseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Während einer Besprechung langsam mit dem Stuhl immer näher zur Tür&lt;br /&gt;
rutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Playmobilfiguren bei Besprechungen gemäß der Sitzordnung anordnen und&lt;br /&gt;
wenn jemand sich meldet oder was sagt die betreffende Figur dazu bewegen.&lt;br /&gt;
- löschen</description>
    <dc:creator>Digitale</dc:creator>
    <dc:subject>*neu*sonstiges*neu*</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Digitale</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-22T13:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heterotopie.twoday.net/stories/1731377/">
    <title>Sachen die man machen kann, um andere Leute zu irritieren</title>
    <link>http://heterotopie.twoday.net/stories/1731377/</link>
    <description>Fundsache ( habe ich beim PC-Aufräumen gefunden)&lt;br /&gt;
Show Royale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie den Fotokopierer nach dem kopieren für Ihren Nachfolger immer folgendermaßen ein: 99 Kopien, Größenreduktion um 200%, extra dunkel und auf DIN A3-Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie ein Glasauge haben, dann schlagen Sie ab und an mit einem Stift daran, während Sie mit anderen reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestehen Sie darauf, die Scheibenwischer im Auto immer an zu haben, damit sie &apos;in Form bleiben&apos;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beantworten Sie jede Frage mit: &quot;Das glauben Sie, nicht ich!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuchen Sie der erste Mensch zu sein, der wie ein Modem klingt.&lt;br /&gt;
Pfeifen Sie, während Sie rauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signalisieren Sie, dass ein Gespräch zu Ende ist, indem Sie Sich die Ohren zuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagen Sie irgendwelche zufälligen Zahlen, wenn Ihr Gegenüber Berechnungen anstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heften Sie Papierblätter immer in der Mitte zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforschen Sie in der Öffentlichkeit, wie leise Sie Würgegeräusche von sich geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hupen und winken Sie fremde Leuten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben Sie nur in Großbuchstaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagen Sie nichts, wenn Sie telefonieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleifen Sie Ihre Füße hinter sich her, statt normal zu laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Summen Sie die Einleitung zu Wilhelm Tell und wenn Sie fast fertig sind, sagen Sie: &quot;Ach, &apos;s war falsch!&quot; und fangen wieder von vorne an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen Sie ihre Gesprächspartner stets nach ihrem Geschlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singen Sie mit, wenn Sie in der Oper sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen Sie zu einer Lyrik-Lesung und fragen Sie nach jedem Gedicht, warum es sich nicht reimt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzählen Sie ihren Freunden drei Tage vor deren Party, dass Sie wegen Kopfschmerzen leider nicht kommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie über den Zebrastreifen laufen, setzten Sie sich hin und binden Sie sich ihre Schuhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Ihre Freunde mit Ihnen reden, dann tun Sie so, als seien Sie taub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen Sie in einen gefüllten Aufzug hinein, drücken Sie all Knöpfe und gehen wieder hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schicken Sie ihren Kollegen Mails und erzählen ihnen, was Sie so machen. Z.B.: &quot;Wenn mich jemanden erreichen will, bin ich kurz mal auf die Toilette.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie ihren Papierkorb auf den Tisch und beschriften Sie ihn mit: POSTEINGANG. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Mal, wenn Leute Sie um etwas bitten, fragen Sie, ob sie Pomme Frittes dazu haben wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hören Sie auf Punkte zu benutzen, wenn Sie anderen schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuchen Sie in Kneipen oder auf Partys in so viele Bierflaschen wie möglich zu aschen, bevor es entdeckt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kratzten Sie sich oft zwischen den Beinen und riechen dann diskret an Ihren Fingern, während Sie mit anderen reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie Ihren Fernseher so ein, dass die Moderatoren grüne Gesichter bekommen. Erzählen Sie ihren Freunden, dass sie es so mögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besuchen Sie einen Datingchat im Internet und fragen Sie alle Anwesende, ob sie mit Ihnen ausgehen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaufen Sie große Mengen an Zahnseide mit Pfefferminzgeschmack und lecken Sie den Geschmack ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezahlen Sie nur mit 2-Pfennig-Stücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähen Sie kleine Glocken überall an Ihre Kleider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geben Sie Trinkgeld nur in bolivianischer Währung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutzen Sie pro Socke einen Wäschetrockener, wenn Du im Waschsalon bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lügen Sie wenn es um Kleinigkeiten geht, z.B. die Uhrzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinbaren Sie Treffen immer nur für den 31. September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
raumstation gbr: klaus cloppenburg  florian koch  bob konrad  ragnhild sørensen&lt;br /&gt;
bankverbindung: dresdner bank  blz 100 800 00  konto 030 16 42 001</description>
    <dc:creator>Digitale</dc:creator>
    <dc:subject>*neu*sonstiges*neu*</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Digitale</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-22T13:27:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://heterotopie.twoday.net/stories/1373353/">
    <title>Marlene- eine Installation- NICHT-BILDER-KUNST. Ihr wolltet das so haben :-)</title>
    <link>http://heterotopie.twoday.net/stories/1373353/</link>
    <description>Vor einigen Jahren habe ich auf einer Ausstellung zum Thema HAUT &amp; HÜLLE eine Installation gemacht. Auf meinem Rechner habe ich nun meine Skripte dazu gefunden und mir überlegt euch dieses Nicht-Bild-Werk vorzustellen, weil damals als ich meine Acrylbilder hier hinein gestellt habe, eurerseits Interesse daran angemeldet wurde. Es ist viel, viel Text, aber hoffentlich trotzdem unterhaltend und ihr bekommt einen viel umfassenderen Einblick, als die Ausstellungsbesucher, da ihr hier quasi meine Gedanken und die Geschichte dazu geliefert bekommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung von &quot;Marlene&quot;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit schwarzen Teichplanen wurde eine raumähnliche Umgebung geschaffen. In einer Ecke des Raumes stand eine Halterung an der, aus Draht geformt ein Frauentorso aufgehängt war, der mit zusammengenähten Hautstücken bekleidet wurde. Die Nähte waren rot und die Schweinehäute hatten teilweise rote Prüfstempel, sodass das zusammen sehr hübsch aussah :-) Begleitend lief ein Stück von dead can dance und am EIngang war eine Schale mit zusammengefalteten Zetteln. Die Besucher waren aufgefordert einen Zettel zu nehmen und ihn für sich zu lesen. Sie waren idealerweise mit &quot;Marlene&quot; allein in dem Raum und lasen, in einer eher beklemmenden Atmosphäre folgendes: &lt;br /&gt;
&quot;Möchte ich eines Menschen Grenze überall berühren und erfahren, will ich zu ihm gelangen und durchdringen zu seinem Kern, mich ihm ganz einverleiben und ihm tief unter die Haut gehen, ihn erobern und besitzen; Löse ich ihn auf, achte ihn nicht und verkenne seinen Wert, nehme ihn gefangen und ersticke alles was er bis dahin gewesen ist und was ihn ausgemacht hat, drücke seine Größe und begehre maßlos, aber liebe nicht.- &lt;br /&gt;
Übrig bleibt: Eine tote Hülle und ein mordender Irrer.&quot;</description>
    <dc:creator>Digitale</dc:creator>
    <dc:subject>Marlene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Digitale</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-07T01:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heterotopie.twoday.net/stories/1373351/">
    <title>MAKING OF MARLENE</title>
    <link>http://heterotopie.twoday.net/stories/1373351/</link>
    <description>zuerst habe ich mir Gedanken zu Haut&amp;Hülle gemacht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haut &amp; Hülle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haut ist fester Bestandteil einer organischen Lebensform.&lt;br /&gt;
Verläßt die Haut Diese, so wird sie zur Hülle. Gleich ob das Leben&lt;br /&gt;
unter ihr vergeht oder sie selbst abstirbt und sich loslöst. &lt;br /&gt;
Haut kann Hülle sein, aber Hülle niemals mehr Haut werden (wenn&lt;br /&gt;
Sie es denn einmal gewesen ist.)- Das zu erkennen, haben wir den &lt;br /&gt;
Versuch inszeniert eine vom Leben abgetrennte Haut, also eine Hülle&lt;br /&gt;
Wieder verlebendigen zu wollen, indem ihr die äußere Form einer Frau&lt;br /&gt;
Zu geben versucht wird. Die Inszenierung selbst soll des Betrachters&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit wecken und ihn in eine Geschichte ziehen, Bilder formen&lt;br /&gt;
Gänsehaut verursachen und schließlich dazu führen, daß der Betrachter&lt;br /&gt;
Das Kunstwerk in Verbindung setzt mit dem Titel der Ausstellung und sich&lt;br /&gt;
Fragt, nein sich nicht fragt sondern weiß und erfahren hat, daß Hülle nicht&lt;br /&gt;
Gleich Haut ist, und Hülle niemals mehr Haut werden kann, sondern daß in &lt;br /&gt;
dem Titel eine klare Richtung enthalten ist. Haut dann Hülle oder einfach nur &lt;br /&gt;
Hülle allein ( wenn sie niemals Haut gewesen ist. )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sichtbare Grenze zu einem unsichtbaren Selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haut grenzt das Menscheninnere * zur Außenwelt hin ab. Für alle eine sichtbare Barriere. Die Haut eines anderen Menschen, besonders die Stellen wo sich empfindliche Haut befindet, faßt man nicht so ohne weiteres an, Haut berühren ist ein Versuch der Kontaktaufnahme und der Grenzüberschreitung. Man möchte des Menschen Inneres berühren, wenn man seine eigene Haut mit der des Gegenübers in Kontakt bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren Breitengraden sind die Hände und das Gesicht oft die einzigen Körperstellen die nur von unserer bloßen Haut bedeckt sind. Händeschütteln dient der Begrüßung und der ersten Kontaktaufnahme.- Als einen Wunsch nach Grenzüberschreitung kann man diese Art Hautkontakt allerdings nicht immer verstehen wollen, vielleicht als ein Anerkennen und Wahrnehmen der Grenzen und dem was hinter dieser Grenze liegen mag, sollten wir ihn verstehen.- Eindrücke von Sympathie oder Antipathie können verstärkt werden. Feuchte, kalte oder warme, rissige, ausgetrocknete Haut zeigt einem etwas von der Verfassung des Gegenübers, eine Information die man in den meisten Fällen allerdings diskret behandelt und nicht vertiefen möchte, weil dieses Verbalisieren dann doch wieder einer Grenzüberschreitung gleich kommen würde. &lt;br /&gt;
Mit der Hand bietet man eher unempfindliche Haut entgegen, die Geste eines Händedrucks ist kurz, und beide Hautträger sind gleichberechtigt, weil sie sich mit Körperteilen berühren, die von einer Haut ähnlicher Dicke überzogen sind. &lt;br /&gt;
Berührungen wo die Haut unterschiedlich dick ist empfinden wir als wertender, berühren uns tiefer, können verletzen und erfordern Vertrauen. Die Haut einer Wange die von einer Hand berührt wird ist schutzloser und möchte deshalb nur von ausgewählten Menschen angefaßt werden. versucht es doch einer dem es nicht zusteht wird der Wunsch nach Abgrenzung diesem Menschen gegenüber wahrscheinlich größer.</description>
    <dc:creator>Digitale</dc:creator>
    <dc:subject>Marlene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Digitale</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-07T01:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heterotopie.twoday.net/stories/1373347/">
    <title>Zetteltext</title>
    <link>http://heterotopie.twoday.net/stories/1373347/</link>
    <description>Aus diesen Überlegungen habe ich einen kurzen Text &quot;destilliert&quot; der Bestandteil des Kunstwerks werden sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte ich eines Menschen Grenze überall berühren und erfahren, will ich zu ihm gelangen und durchdringen zu seinem Kern, mich ihm ganz einverleiben und ihm tief unter die Haut gehen, ihn erobern und besitzen; Löse ich ihn auf, achte ihn nicht und verkenne seinen Wert, nehme ihn gefangen und ersticke alles was er bis dahin gewesen ist und was ihn ausgemacht hat, drücke seine Größe und begehre maßlos, aber liebe nicht.- &lt;br /&gt;
Übrig bleibt: Eine tote Hülle und ein mordender Irrer.</description>
    <dc:creator>Digitale</dc:creator>
    <dc:subject>Marlene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Digitale</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-07T01:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heterotopie.twoday.net/stories/1373345/">
    <title>Marlene</title>
    <link>http://heterotopie.twoday.net/stories/1373345/</link>
    <description>Als in der Entstehungsphase von &quot;Marlene die Worte  Verlebendigung von etwas Totem gefallen sind, war ich einfach hin und weg, weil es sich so künstlerisch und toll anhörte ... Verlebendigung...ein geiles Wort! Das brachte so einen herrlich naiven, bittersüßen Charakter in die Angelegenheit. Das war wie diese Geschichte mit dem Kind was dem toten Vogel in die Flügel bläst, um ihn wieder fliegen zu machen. &lt;br /&gt;
Ich weiß nicht ob sie mich verstehen, wenn ich sage, dass sie so eine bittersüße Geschichte erwarten, wenn sie Marlene nur sehen. Und weil ich trotz meiner Euphorie für dieses Wort nicht tun möchte was man von mir erwartet und es schlichtweg einfach dumm ist auf alles reinzufallen was schön ist oder gewaltig klingt, ließ mich die Stimme in mir nicht mehr los, die sagte:  Es gibt sie schon diese Geschichte mit dem Kind und dem Vogel und da war so ein Gefühl, dass es viele dieser Geschichten gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kritische Auseinandersetzung mit klassischen Fragen folgte:&lt;br /&gt;
Was erwartest Du? Kunst soll berühren, persönlich sein und überraschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was siehst Du? Ganz klar: Du siehst Haut die Hülle ist. Ein wenig eklig, ein bisschen ästhetisch aber irgendwie fällt es schwer, einen persönlichen Bezug zu finden und deshalb findest Du es entweder eklig, ästhetisch oder platt.- Vielleicht auch von allem ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Irgendwie ist es das noch nicht...Ein vermeintlicher Schocker, der überhaupt nicht schockt, weil man so etwas von moderner Kunst erwartet. &lt;br /&gt;
Bei einer  Haut &amp;Hülle  Ausstellung mit dem Produkt einer Projektgruppe konfrontiert zu werden, die exakt das Thema der Ausstellung verwurstet und eben Haut &amp; Hülle darstellt bzw. Haut zur Hülle werden läßt ist nicht besonders einfallsreich und genügt meinen Ansprüchen, die ich an Kunst habe, in keinem Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Text, der in meinen Augen aus  Marlene das macht, was meinen Ansprüchen an Kunst nahe kommt, ( weil: berührend, persönlich und überraschend ) ist Produkt einer sehr langen Nacht. &lt;br /&gt;
Einer sagte: Das hätte von mir sein können ! Obwohl mir das mißfallen hat, weil jener Zetteltext eben Resultat einer sehr persönlichen, schmerzvollen Auseinandersetzung mit mir selbst gewesen ist , sehe ich doch, dass der Betrachter, der sich zu so einem Ausspruch hinreißen läßt, Marlene sofort persönlich begegnet, ähnliche Erfahrungen gemacht hat und sich von ihr berühren läßt, sich vielleicht sogar identifiziert mit ihr oder sich selbst als diese üble Person wahrnimmt, die mit einem harmlosen Möchte über das Ich will bis hin zum  Einverleiben die ganze Beziehung so auf die Spitze treibt, dass sich das Gleichgewicht verliert und die Geschichte zu kippen beginnt... &lt;br /&gt;
Vielleicht sieht man sich auch in beiden Teilen und nimmt noch einen feineren Bezug wahr. Durch den Wunsch eines anderen Grenze zu überschreiten ( zumorden wie es hier heißt ) kann man selbst zur Hülle werden. Man verachtet und verkennt nämlich nicht nur des anderen Wert bei diesem Versuch, sondern auch seinen eigenen und man fesselt auch sich durch das Gefangennehmen eines anderen, nimmt sich Luft und Größe. &lt;br /&gt;
Mütter versuchen sich in ihren Töchtern zu verwirklichen, zwingen sie in Richtungen, in die sie vielleicht selbst gern gegangen wären oder erdrücken mit übertriebener Fürsorge, damit dem Spätzchen bloß nicht die gleichen schlimmen Dinge zustoßen wie der liebenden Mutter. Väter tun dies mit ihren Söhnen, Partner assimilieren ihr gegenüber , weil sie lieber dessen als das eigene Leben führen möchten oder noch schlimmer: ihm das eigene Leben aufzwingen wollen. Keiner will das haben! Was soll ich mit dem Leben eines anderen Menschen? Ich möchte keines geopfert bekommen. Ich bin ein Mensch und habe ein Leben, dafür Verantwortung zu tragen ist bereits eine große Aufgabe. Ich kann keinen zweiten tragen und drei erst recht nicht!- Das geht jetzt ein bisschen zu weit und ist eben meine Art gewesen die Gedanken fortzuführen, es gibt sicher 1000 Andere und das ist gut so und muß so sein.  Marlene ist nur eine Zwischenstufe, ein Mahnmahl, welches die Totwerdung von etwas lebendigem verkörpert.- Ja, ihr habt richtig gehört. Nicht Verlebendigung von etwas totem sondern auch die Totwerdung von etwas lebendigem. Nach außen, auf den ersten Blick scheint es wie eine Verlebendigung doch die eigentliche Aussage weist auf Tötung von Lebendigem (etwa in einer zehrenden Partnerschaft) hin.Und mit dieser Zweiseitigkeit ist &quot;Marlene&quot; dann zu einem Ganzen geworden, was sogar meinen Ansprüchen zu der damaligen Zeit genüge gatan hat</description>
    <dc:creator>Digitale</dc:creator>
    <dc:subject>Marlene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Digitale</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-07T01:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heterotopie.twoday.net/stories/1373342/">
    <title>Was aus &quot;Marlene&quot; geworden ist:</title>
    <link>http://heterotopie.twoday.net/stories/1373342/</link>
    <description>Die Skulptur, inkl. organischer, rotdurchfädelter Hülle ist sofort nach der Ausstellung in einem blauen Sack verschnürrt, in &lt;br /&gt;
den Müll gesteckt worden. Das weiße Hinweisschild mit Aufschrift: &quot; Marlene&quot; klebte am Plastik.- Ein paar der Zettel habe ich &lt;br /&gt;
noch eingesteckt, die Übrigen wanderten ebenfalls in die Tonne. &quot; Marlene&quot; in der ausgestellten Form existierte weniger als 5 &lt;br /&gt;
Stunden und selbst die kamen mir unheimlich lang vor. Ich war heilfroh und erleichtert als der Tonnendeckel zuklappte und ich &lt;br /&gt;
mit diesem Thema nichts mehr zu tun haben brauchte. Das Verarbeiten der Schweinehaut hat mir doch mehr zugesetzt als ich angenommen hatte. Ich war krank vor Ekel. Mir war den ganzen Tag übel und schwindelig und ich dachte, dass sich das nun legen werde, nachdem &quot;Marlene&quot; von der Bildfläche verschwunden war.- Doch da hatte ich mich geirrt. Ich bin so sehr krank geworden, wie ich es seit meiner frühesten Kindheit nicht mehr gewesen bin, habe fast drei Tage und drei Nächte geschlafen, .hatte Wahnvorstellungen vom Fieber und wollte nichts lieber als nach Hause zu meiner Mama, habe dann aber doch Abstand von der 750km langen Autofahrt genommen und lieber mitten in der Nacht meinen Zwillingsbruder angerufen, der grade auf dem anderen Apperat Beziehungsprobleme mit seiner Liebsten zu klären hatte und meinen Wahn noch verstärkt hat, als er mich nicht gleich erkannte. Ich bildete mir ein vielleicht schon tot zu sein, oder nicht verstanden zu werden, wußte selbst nicht ob wir die gleiche Sprache sprechen, irgendwas Böses fühlte ich zwischen uns, was mich bedrohte und davon abhielt in Kontakt mit ihm zu treten. Er bemerkte die Intrigen des unsichtbaren Gegners nicht und ich fürchtete schon, dieser habe nun auch meinen Bruder für sich gewinnen können so wie schon mein Freund ( der war auch da ) zur feindlichen Macht hinüber gewechselt war und ich sei nun ganz allein... &lt;br /&gt;
Zum Glück hat er aber bald mich und die Ernstigkeit meiner Lage erkannt und eiligst seine Freundin abgewürgt und konnte mich so erfolgreich vor den Monstern retten, indem er mich mit seiner verwurzelten Art in die Wirklichkeit holte. Das hat er früher schon immer getan, denn unsere Rumpelkammer zu hause war voll mit Gespenstern und ohne brüderlichen Geleitschutz habe ich mich nur selten und ungern auf das neben der Kammer liegende Klo gewagt.&lt;br /&gt;
Ich lag also krank im Bett während die restliche Schweinehaut die wir nicht verarbeitet hatten auf meinem Balkon in der Sonne vor sich hin stank . Ich hatte nicht die Kraft und nicht den Willen das Zeug da wegzuräumen, obwohl ich mir nichts sehnlicher wünschte, als es endlich ganz beseitigt zu wissen und den Grund für mein ganzes Kranksein davon abhängig zu sehen begann. &lt;br /&gt;
Dann bin ich eines morgends nach durchfieberter Nacht aufgestanden und habe mich gut gefühlt. &lt;br /&gt;
Nach einiger Vorbereitung, ich mußte erst mein Bett machen, mein Zimmer aufräumen, duschen, ordentliche Sachen anziehen und einmal kurz in die UNI fahren um mich anschließend verrückt machen zu können was ich alles schon versäumt und verplant habe durch mein blödes rumliegen, habe ich die letzten Reste Schweinehaut vom Balkon geräumt ( und fast gekotzt! ). Obwohl das alles sehr unangenehm war habe ich sicher diesen letzten Schritt nicht ohne Grund verzögert ausführen können und mir ist die Idee gekommen Marlene in einer anderen Form wiederaufleben zu lassen. Die Menschen, mit denen es für mich wichtig gewesen wäre mich über  Marlene auszutauschen oder von welchen ich glaube, dass sie sich damit für sich auseinandersetzen sollten ( im wesentlichen geht es um Grenzen wahren in zwischenmenschlichen Beziehungen ) waren nicht da. Wäre ich schlecht drauf, würde ich sagen, sie sind nie dagewesen und haben schon immer die Augen zugemacht vor Dingen die ich habe sichtbar machen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeregt durch viele Nachfragen, all jener, denen ich vom Projekt erzählt hatte, die aber nicht kommen konnten,&lt;br /&gt;
unternahm ich den Versuch, Marlene wiederzubeleben nachdem ich sie schon begraben hatte. Die Idee kam mir als ich das erste Foto via E-mail zu sehen bekam.- Ich fand es furchtbar . Innerer Reaktionsmonolog : Hätten wir doch irgendwoher schwarzen Stoff bekommen (!) diese billige Teichplane sieht ja unmöglich aus. Vielleicht hätten wir auch Marlenes Gewand noch etwas besser nähen können und Marlene selbst sieht auch etwas aus der Form geraten aus. Ich habe es aber auf der Ausstellung echt gut gefunden, war ich blind, oder was?... Die Farbe gefällt mir! Sah die Haut wirklich schon so angetrocknet und dunkel aus? Richtig gelbstichig...aber krass und besser als zu blass !  &lt;br /&gt;
Ich habe dann versucht einen vorteilhafteren Bildausschnitt rauszuarbeiten, denn die unverkleidete Treppe die hinter der viel zu kurzen Plane hervor schaute sah unmöglich aus.</description>
    <dc:creator>Digitale</dc:creator>
    <dc:subject>Marlene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Digitale</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-07T01:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heterotopie.twoday.net/stories/1373339/">
    <title>Briefmarlene</title>
    <link>http://heterotopie.twoday.net/stories/1373339/</link>
    <description>Fünf Briefmarlenen habe ich gemacht. Für meine Mutter, meinen Vater, meine Tante, meinen Onkel. Eine hatte ich noch übrig und lange überlegt....ich wollte gerne jemanden der &quot;Nicht-Familie&quot; ist damit beehren. Das Schicksal hat das ganze dann spontan entschieden und so hat die 5. Briefmarlene die damalige Noch-Frau meines damaligen Freundes bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Briefmarlene bestand aus einem &quot;Anschreiben&quot;,einem Schwarz/weiß- Foto von Marlene auf welchem ich, mit rotem Garn ihre Nähte nachgenäht hatte und am roten Faden den &quot;Zetteltext&quot; befestigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H a l l o meine L i e b e !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle, die nicht Zur Ausstellung:  H a u t &amp; H ü l l e &lt;br /&gt;
haben in Flensburg sein können ( oder gar nichts davon wußten )...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...gibt es nun einen zweidimensionalen Abklatsch vom &lt;br /&gt;
1. K u n s t p r o j e k t des Semesters.&lt;br /&gt;
In der Hauptrolle zu sehen:  Marlene .- Zu eurem&lt;br /&gt;
Leidwesen in schwarz/weiß und eurem Glück ohne Eigengeruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
( Zur Ergänzung sei hier gesagt, dass Marlene sich durch eine Hülle aus Schweinehaut zu einer ganz eigenen Note verhilft, sowohl farblich als auch geruchlich .-) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oftmals erschließt sich der Sinn, durch &lt;br /&gt;
das Entdecken von Verborgenem&lt;br /&gt;
Und so ist man auch hier gut beraten, den roten Faden zu lösen &lt;br /&gt;
und zu entblättern.- Was einen vielleicht zu eigenen Gedanken treibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß &amp; Kuß&lt;br /&gt;
Lydia Carmell ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
____________________________________________________________________________&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Habe damals unter einem Künstlernamen gearbeitet, das fand ich schick....</description>
    <dc:creator>Digitale</dc:creator>
    <dc:subject>Marlene</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Digitale</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-07T01:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heterotopie.twoday.net/stories/1213269/">
    <title>Holzweg</title>
    <link>http://heterotopie.twoday.net/stories/1213269/</link>
    <description>Den Holzweg erhaltet ihr kostenlos im AStA-Büro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/pyramidenmann&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;holzweg&quot; width=&quot;277&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Heterotopie/images/holzweg.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Digitale</dc:creator>
    <dc:subject>Flensburger Monster</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Digitale</dc:rights>
    <dc:date>2005-11-30T17:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heterotopie.twoday.net/stories/853075/">
    <title>Wieso das die Heterotopie einer Digitalen ist...oder es sich hier um eine digitale...</title>
    <link>http://heterotopie.twoday.net/stories/853075/</link>
    <description>_____________________________________________________________________________&lt;br /&gt;
Ich bin nicht gut in Latein. Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich davon nicht die geringste Ahnung. Doch meinem natürlichen Interesse für Sexualität ist es zu verdanken, dass ich mit den Vorsilben Homo und Hetero etwas anfangen kann. Hetero ist etwas, wo zwei verschiedene zusammenkommen ( nicht falsch verstehen ...ach selbst schuld, wer gleich im 2. Satz Sexualität erwähnt, brauch sich nicht wundern! :-)) und Homo hat immer was mit Dingern ( ja, auch Lebewesen...) zu tun, die gleich sind. &lt;br /&gt;
Dann gibt es das Wort Utopie, dabei geht es um einen Ort, einen ideellen Ort, der in der Vorstellung, aber nicht im wirklichen Leben existiert. Meistens geht es im Zusammenhang mit Utopien auch um Gesellschaftssysteme und um deren Idealformen. &lt;br /&gt;
Eine Heterotopie  ist , ein bisschen so etwas wie, eine Wirklichkeit gewordenen Utopie, aber eben nicht ganz. Genauer, ist es eine Welt in der Welt. Zwei grundverschiedene Systeme die zusammenkommen. &lt;br /&gt;
An einem heterotopischen Ort (oder heißt es heterotopen?- Egal, das Word Rechtschreibprogramm versagt schon bei Heterotopie ) &lt;br /&gt;
An einem heterotopischen ( klingt paradiesischer ) Ort also, können innerhalb der normalen Welt und der normalen Systeme ganz andere Regeln und Ordnungen gelten. Internate,  Krankenhäuser, Gefängnisse, Ashrams, Altenheime sind Heterotopien. &lt;br /&gt;
In der Medizin werden krankhafte Zellabkapselungen, ebenfalls Heterotopien genannt, wenn ich mich jetzt richtig erinnere.&lt;br /&gt;
Die Frage ist, sind virtuelle Räume ebenfalls Heterotopien? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Vielleicht denkt ihr darüber nach, bevor ihr weiterlest...ok?- Dann weiter!....)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder sind das einfach nur Nicht-Orte, da sich ihre Existenz nicht auf einen Ort beschränken lässt?&lt;br /&gt;
Dieses Weblog können viele Menschen, von verschiedenen Orten aus betrachten. Strenggenommen ist es ein Ort der überhaupt nicht existiert ( im Gegensatz zu einem Krankenhaus ) und trotzdem tut er`s doch irgendwie... ist doch verrückt und irgendwie auch nicht. Oder habt ihr schon mal die Existenz Eures E-mail- Postfaches in Frage gestellt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Utopien sind auch nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Aber ein Weblog oder ein E-mail acount sind trotz dieser Übereinstimmung nicht das gleiche, sind vielleicht sogar wirklicher und lebensechter als Utopien und wiedersprechen auch nicht unserem Gesellschaftssystem, im Gegenteil: sind ein Produkt dessen.&lt;br /&gt;
Ihr seht, es ist nicht ganz einfach... Ach, vielleicht wollt ihr noch wissen warum ich mich mit dieser Frage beschäftige. ( Warum ich mein Weblog so genannt habe, ist ja fast schon logisch )&lt;br /&gt;
Wir haben uns vor einem oder zwei Semestern in einem Kunstseminar damit befasst. Es ging um das mappen von Orten und in diesem Zusammenhang haben wir zwei, drei Texte zu Orten und Nicht- Orten gelesen. In das Wort Heterotopie habe ich mich verliebt.&lt;br /&gt;
Ich habe damals ein an Größenwahnsinnigkeit grenzendes Projekt gemacht. Falls es Euch näher interessiert...vielleicht ...irgendwann...stelle ich Euch auch meine Nicht-BilderKunst vor...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LG, Steffi</description>
    <dc:creator>Digitale</dc:creator>
    <dc:subject>*neu*sonstiges*neu*</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Digitale</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-22T00:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heterotopie.twoday.net/stories/836459/">
    <title>Acrylbilder</title>
    <link>http://heterotopie.twoday.net/stories/836459/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; alt=&quot;aa1steffi&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Heterotopie/images/aa1steffi.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild, welches ihr hier oben seht, ist im Original nicht sehr groß. Die Maße belaufen sich auf ca. 30X 25cm, was etwas größer als ein DinA4 Blatt ist. Es ist auf Leinwand, mit Acrylfarben gemalt, und befindet sich, wie die meisten Bilder die ich gemacht habe, in einer privaten Sammlung. Von diesem habe ich zum Glück eine Fotokopie gemacht, bevor ich mich davon getrennt habe. Es gibt andere Bilder, von denen ich weder Foto noch sonstwas habe, und wo auch kaum noch Kontakt zu den Besitzern besteht. Für mich ist so eine Ferne von meinen Bildern nicht immer leicht. &lt;br /&gt;
Trotzdem habe ich sie meistens weggegeben. &lt;br /&gt;
Wenn man viel mit einem Bild verbindet, und sich wärend des Entstehungsprozessen total darin versenkt hat, bekommt man schon manchmal Sehnsucht nach einem Bild, was man gemalt und weggegeben hat. Bei diesem ist es wiegesagt nicht so schlimm, da ich es jederzeit &quot;besuchen&quot; kann und auch meine Fotokopie habe. &lt;br /&gt;
Aber es gibt Bilder die ich z.B. komplett übermalt habe, weil ich was malen &quot;musste&quot; und ich keine Leinwand zur Hand hatte. Manchmal kotzen mich meine Bilder und vor allem die Gefühle, die ich hatte, als ( weswegen ) ich sie malte tierisch an, dass ich mich davon befreien will, und es eben übermale. Später, weniger affektiv beladen, ärger ich mich dann, nicht beide zu haben. - Doch zurück zu diesem:&lt;br /&gt;
Ich glaube, dass ich es 2003 gemalt habe, kann aber auch ein Jahr früher gewesen sein.&lt;br /&gt;
Ich habe mehrere Wochen dafür gebraucht. Am Anfang habe ich noch Gegenständlich und sehr dicht dargestellt. Stück für Stück jedoch die Gegenständlichkeit herausgenommen und die Flächen transparenter werden lassen. SO gesehen habe ich dieses Bild auch oft übermalt und in vielen Schichten aufeinandergesetzt. &lt;br /&gt;
Als ich vorhin vom Übermalen sprach, meinte ich allerdings ein komplett fertiges Bild, was bereits abgearbeitet auf der Staffelei oder schon an der Wand hing.&lt;br /&gt;
Für mich ist Malen immer Auseinandersetzung, Überwindung und Heilung und ich habe schon immer mein Leben auf die Farben und Linien, Formen und Skulpturen die ich entstehen lasse auf die unterschiedlichste, aber immer sehr persönliche Art, bezogen. Ich mache mir nicht immer die Mühe die inneren Prozesse oder die Entstehung meiner Bilder dem Betrachter zu offenbaren.- Wenn ein Bild fertig ist, finde ich es natürlich schön, wenn es anderen Mensch gefällt aber im Grunde hat es für mich seine Schuldigkeit getan und es geht auch nicht jeden an, weswegen ich es gemalt habe oder was ich darauf erkenne, wenn ich es ansehe. Das was ich an Erfahrungen mit dem Bild mache, ist sowieso etwas ganz anderes, als was der Betrachter damit macht.-  Weshalb ich nur jedem raten kann, selbst zu malen, sich darauf einzulassen und durch die Kunst sich selbst zu begegnen. - Klingt ziemlich Eso... egal...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;180&quot; alt=&quot;corelx&quot; width=&quot;188&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Heterotopie/images/corelx.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bild ist sehr viel größer. Ich konnte es nicht im Ganzen einscannen, weshalb es in sechs einzelne Teile zerlegt ist. SO wirkt es natürlich ganz anders und sehr viel unruhiger.&lt;br /&gt;
Ich habe es 2005 fertiggestellt. Es hing schon mehrere Wochen an der Wand. In einer schwierigen Phase habe ich die Farben dann nahezu komplett ausgetauscht. Es gibt höchstens fünf Bildelemente, die nicht übermalt worden sind.&lt;br /&gt;
Mir hat diese Harmonisierung des Bildes auch Wege gezeigt mit der schwierigen Phase umzugehen.- Ohne da jetzt näher drauf einzugehen. ;-)&lt;br /&gt;
Auch dieses Bild habe ich aus den Händen gegeben, sehe es aber nahezu jeden Tag, da es in Flensburg im Wohnzimmer meines Freundes hängt und uns hin und wieder an einen liebevolleren Umgang miteinander mahnt :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;birdbild3&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Heterotopie/images/birdbild3.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bild ist noch ein kleines bisschen größer als das vorherige. Es ist ein Fotoscan, weshalb es im Ganzen zu sehen ist. (Von dem anderen Bild habe ich auch ein Foto gemacht, aber der Film ist noch nicht entwickelt ) .Unter diesem Bild steckt ein Bild, was von der Art eher wie die zwei bunten Bilder gemacht ist, die ihr oben seht. anders ausgedrückt: Dies ist eins von den Bildern, wo ich ein bereits Fertiges, komplett übermalt habe.&lt;br /&gt;
Anlaß für dieses Bild war ein starkes, negatives Gefühl, was sich auf ein chinesisches Sprichwort bezog, welches am PC meines Freundes hing. Natürlich nicht auf das Sprichwort selbst, das ist ganz harmlos. Nur hing es da eben am falschen Ort, zur falschen Zeit.&lt;br /&gt;
Ich finde das Bild, im Kontext mit dem Sprichwort, (was zu dem Werk unbedingt dazugehört) übrigends kein bisschen gruselig, makaber oder sonst irgendwie negativ. Für mich ist es ein lustiges Bild, und es hängt derzeit über meinem Bett.- &lt;br /&gt;
Das bunte Bild was unter der jetzigen Farbe steckte, das war gruselig! Ich habe ungefähr hundertmal versucht ein Auge dort zu malen. Die Line verlief JEDES Mal, als würde das Gesicht weinen *obergruselig* &lt;br /&gt;
Irgendwann habe ich nicht mehr versucht das Auge anders zu malen, sondern diese Tränen akzeptiert. Irgendwann kam der Punkt, als es dann auch genug damit war und etwas anderem Platz machen musste. &lt;br /&gt;
Ach so, den Text vom Sprichwort braucht ihr noch. Voila:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;birdtext&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Heterotopie/images/birdtext.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;knigsvogel&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Heterotopie/images/knigsvogel.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder die ihr bisher gesehen habt sind mehr oder weniger Acryl auf Leinwand. Bei dem &quot;Blackbird&quot;/&quot;if not&quot;- Bild ist auch noch Papier und Wandfarbe dabei.&lt;br /&gt;
Dieses ist auf Holz gemalt und wenn ich mich richtig erinnere war es das erste &quot;grob gemalte&quot; Bild, was ich in dieser großen Größe gemacht habe.( Es ist also älter als das &quot;Blackbird-Bild&quot;) Das Material, grob zusammengenagelte Bretter vom Sperrmüll, haben diese Arbeitsweise provoziert. Ich hatte auch noch selten vorher, so sparsam Farbe eingesetzt. Beim Abstimmen von Farbe und Form hatte ich bis dahin mein einziges und größtes Talent beim Malen geglaubt.&lt;br /&gt;
Ich bin schon mit dem Vorsatz daran gegangen mal was Grobes auszuprobieren, und habe weiß *normalerweiseBÄH!* als Anfangsfarbe gewählt. Eine billiges Wandacryl. Ich hatte überhaupt nichts zu verlieren bei dem Versuch und habe mich allmählich in das Bild hineinziehen lassen und dabei ist mir was interessantes aufgefallen bzw. wieder eingefallen. Genauso unbefangen habe ich als kleines Mädchen gemalt. Meistens hatte ich nicht nur gemalt, sondern mir selbst auch eine Geschichte erzählt, ganz so wie ich es hier gemacht habe. Ich habe gemalt und mir zu erklären versucht, was ich dort auf`s Holz gebracht habe. &quot;Der verletzte Königsvogel legt ein Ei steht&quot; dort hineingeschrieben und plötzlich ist mir meine Faszination für &quot;Eierlegen&quot; wieder eingefallen und ich hatte auch auf einmal das Gefühl so etwas ähnliches schon einmal gemalt zu haben. Ich habe lange danach gesucht, und es schließlich auch gefunden. &lt;br /&gt;
Das Bild befindet sich übrigens genau wie das &quot;Blackbird-Bild&quot; in meinem Besitz.- Ich habe bei den &quot;groben&quot; Bildern ein bisschen Angst, dass die Menschen es nicht so ernst nehmen und den Wert verkennen. Es steckt ja soviel weniger Arbeit, Sorgfalt, Mühe und was-weiß ich-was-noch-alles darin.- Wenn ich mir vorstelle es meiner Oma zum Geschenk zu machen, sehe ich sie beleidigt. :-)&lt;br /&gt;
Das &quot; königsvogel&quot;-Bild ist mittlerweile ein bisschen anders als auf dem Foto. Der Wollfaden, der das AUge bildet ist irgendwann mal abgefallen und ich habe ihn neu, natürlich etwas anders, aufgeklebt. Die Katze hatte sich die Feder geschnappft und sie klebt jetzt nicht hochkant sonder von der Wunde ausgehend Flügelähnlich an der Seite, auch das Ei ( ein echtes ausgeblasenes Hühnerei* Bio!natürlich!* ) ist bei einem Bildersturz von der Leinwand  herunter kaputt gegangen und durch ein anderes ersetzt worden. Naja Peanuts, im Wesntlichen ist es das gleiche Bild :-)&lt;br /&gt;
Das Bild was ihr unten seht, ist das was ich nach langem Suchen gefunden habe. Ich war wohl so fünf Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;knigsvogel1984&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Heterotopie/images/knigsvogel1984.jpg&quot; /&gt;</description>
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